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(RE)NEW Part II

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5. November – 14:00 – 19:00

Weil jeder Mensch aufgrund des Geborenseins ein initium, ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, können Menschen Initiative ergreifen und Neues in Bewegung setzen. [Hannah Arendt]

Die Auseinandersetzung mit Kunst unterstützt uns, auf die (gefühlte) Bedrohung mit ‘Ambivalenztoleranz’ zu reagieren – mit der resilienten Fähigkeit, diffuse Unwägbarkeiten und Bedrohungen einer Zeit seismografisch wahrzunehmen, sie analytisch aufzunehmen und kreativ umzuwandeln – nicht zuletzt, um am Ende emotional handlungsfähig und produktiv zu bleiben.

Das steigende Bewusstsein für die zerstörerischen Kräfte der Allianz der großen Tech-Konzerne mit autoritären Politiker.innen stellt uns als demokratische Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Um verantwortungsvoll zu handeln, benötigen wir Strategien, uns in den Entwicklungsprozess einzubringen, ohne uns vom Negativitätsinstinkt, der durch mediale Berichterstattung und (Verschwörungs-)Theorien in den Sozialen Medien verstärkt wird, beeinflussen zu lassen.

Medienkunstprojekte bestärken uns darin, mit neuen Technologien kritisch und reflektiert umzugehen, sowie unsere Sichtweisen und Perspektiven kontinuierlich zu erweitern, um Regeln für einen fairen und ethisch verantwortungsvollen Einsatz zu entwerfen. Sie laden uns dazu ein, zu kreativ Mitgestaltenden zu werden, unsere Rolle im komplexen Netzwerk zu hinterfragen und immer wieder neu zu definieren.

Dionae vertebralis | Giusy Amoroso (ITA) Field | Hei Yuen Man (CHN) Latency | Akinori Goto (JPN) (Erstpräsentationen | International)

En Crypt II | Teresa Fernández-Pello (ESP) Untitled #6 | Antti Kytömäki (FIN) Yellow Cyborgs | Minu Park (KOR) (Erstpräsentationen | Österreich)

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Because every person, by virtue of being born, is an initium, a beginning and a newcomer to the world, people can take the initiative and set new things in motion. [according to Hannah Arendt]

The growing awareness of the destructive power of the alliance between major tech companies and authoritarian politicians presents us, as a democratic society, with new challenges. To act responsibly, we need strategies to engage in the development process without letting ourselves be influenced by the instinct toward negativity, which is amplified by media coverage and (conspiracy) theories on social media.

Engaging with art helps us respond to the (perceived) threat with “tolerance for ambivalence”—with the resilient ability to seismographically perceive the diffuse uncertainties and threats of our time, to analytically process them, and to creatively transform them—not least so that we can ultimately remain emotionally capable of action and productive.

Media art projects encourage us to engage with new technologies in a critical and reflective manner, as well as to continually renew our viewpoints and perspectives in order to devise rules for fair and ethically responsible use.

The media art projects on display invite us to become creative co-creators, to question and redefine our role within this complex network.

Details

Veranstalter

Veranstaltungsort

  • esc medienkunstlabor
  • Bürgergasse 5
    Graz, 8010 Österreich